1 kg Kartoffeln (mehligkochend)
1 Ei (Größe L)
1 EL Salz
100 g Mehl
1 Ei (Größe L)
1 EL Salz
100 g Mehl
Für die Zubereitung brauchst du:
1 großen Kochtopf
1 große Pfanne
1 Gabel
1 große Schüssel
1 saubere Arbeitsfläche
1 Schaumkelle
1 Kartoffelstampfer oder -Presse
1 große Pfanne
1 Gabel
1 große Schüssel
1 saubere Arbeitsfläche
1 Schaumkelle
1 Kartoffelstampfer oder -Presse
Die Kartoffeln auf einer dicken Schicht Salz oder einem feinen Gitter auf einem Backblech bei 200 °C für ca. 50-60 Minuten in den Ofen geben. Danach lässt du die Kartoffeln am besten 10 Minuten abkühlen, sonst verbrennst du dir die Pfoten.
Nachdem sie etwas kühler geworden sind, legst du sie in ein Geschirrtuch (alternativ kannst du auch Küchenpapier dafür verwenden). Nach einem alten, italienischen Küchengeheimtipp kannst du die Kartoffeln so blitzschnell von der Haut befreien – reibe sie dazu einfach ein wenig zwischen dem Geschirrtuch hin und her. Sollte dir diese Anwendung nicht schmecken, kannst du die Haut natürlich auch mit einem kleinen Messer abziehen
Optimal wäre es, die Kartoffeln dann durch eine Kartoffelpresse zu geben, um später im Teig keine Klumpen zu haben. Leider existiert sowas nicht in meiner Küche, daher habe ich es mit einem Kartoffelstampfer gemacht. Ist dann etwas mehr Arbeit, geht aber auch. Dabei solltest du nur beachten, die Kartoffeln wirklich, wirklich klein zu stampfen. Es sollten keine Klumpen mehr übrig bleiben. Dabei Acht geben, dass der Teig nicht zu sehr bearbeitet wird, da er sonst eine schleimige Konsistenz annimmt.
Hast du sie klein bekommen, gib das Salz, das Ei und fürs Erste 50 g Mehl hinzu. Welches Mehl du dazu verwendest, ist nicht so wichtig. Es funktioniert wunderbar mit ganz normalem Weizenmehl Typ 405. Am besten wäschst du dir deine Hände und verknetest alles grob per Hand miteinander. Bestreue deine Arbeitsfläche mit reichlich Mehl und gib den bröckeligen Kartoffelstampf darauf. Dann den Patzen zu einem luftigen Teigball kneten. Wenn der Teig zu stark klebt oder du das Gefühl hast, dass er zu wässrig ist, gib noch mehr Mehl dazu.
Dann kann’s losgehen: Teile den Teig in vier große Stücke, diese dann jeweils nochmal in vier. Aus den 16 kleinen Teigbällchen formst du dann jeweils eine ca. 2 cm dicke Rolle. Je nach Geschmack kannst du sie dicker oder dünner rollen.
Jetzt kommst du deinen Gnocchi schon ganz nah – aus den Rollen je ca. 1-2 cm breite Stücke schneiden. Wenn du mit einer Fuhre fertig bist, bestreue die Stückchen mit ein bisschen Mehl.
Dann schnappst du dir eine Gabel und presst die Zinken einmal kurz in jedes kleine Stückchen, um die typische Form der Gnocchi zu bekommen. Wenn du ein kleiner Ästhet bist, runde die Ecken der Gnocchi-Teiglinge noch ab.
Jetzt ist Timing gefragt! Bringe einen großen Topf Salzwasser zum Kochen. Dann gibst du die Gnocchi vorsichtig hinein, sie werden zunächst auf den Grund sinken. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen (ca. nach 2 Minuten), nimm die frisch geschlüpften Gnocchi mit einer Schaumkelle heraus. Wenn du für vier oder mehr Personen kochst, portioniere sie und koche sie nach und nach. Sammle die Gnocchi dann in einem Sieb, sodass das Kochwasser abfließen kann.
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